Gruppe Eigenart 

Desiree Dell’Amore

geboren 1979 in Cesena, begann ihre musikalische Ausbildung mit 10 Jahren am Conservatorium „B. Maderna“ in Cesena bei M.A. Carena und L. Rossi, Abschluss 1999 mit Auszeichnung. Sofort beginnt ihre künstlerische Tätigkeit als Solistin und erste Harfe des Orchestra del Conservatorio di Cesena, am Orchestra Sinfonica „B. Maderna“  Forli, am Orchestra A.S.L.I.C.O. Milano, mit dem sie Opern, Filmmusik und Sinfoniekonzerte aufführt.

Beim IX. Wettbewerb „Riviera della Versilia“ erringt sie den 1. Preis ihrer Kategorie und den 2. in der Gesamtwertung; 1999 erhält sie den Preis „Kaleidos“, eine Auszeichnung für vielversprechende Junge Talente.

Ihre kammermusikalische Tätigkeit erstreckt such auf verschiedene Instrumentalgruppen (Quartetto Daphne aus Cosenza, Kammermusikgruppe „B. Maderna“ , Kammermusikgruppe Faenza, Magadis Ensemble) mit denen sie Repertoire der Romantik und Moderne aufführt, unter anderem das Septett von Ravel.

Aufbaustudien bei L. Rossi, E. Gattoni und C. Michel.

Sie zieht nach Mailand und nimmt an zahlreichen Kursen er keltisches Harfenspiel teil, Lehrer D. Bouchaud, A.M. O’Farrell, C. De Barra, W. Stewart.

Teilnahme an Festivals („Celtica 2003“ Valle D’Aosta, „800 Festival“ Saludecio, „Terrre di Suoni“ Milano, La Citta e l’Ottagono Milano, „Piemonte Musica“)

Lehrtätigkeit klassische und keltische Harfe, Konzertreise nach Japan, Studien der Jazzmusik bei P. Stickney, Mitwirkung in Konzerten und Aufnahmen mit berühmten Musikern wie C. Chailly, L. Fabbri, C. Cremonini, Dolcenera.

Daneben studiert sie Musikwissenschaft an der Universität Mailand.

 

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Heidemarie Wiesner 

wurde1968 in Bautzen geboren. Ihre musikalische Grundausbildung erhielt sie an der Musikschule Bautzen, unterrichtet von Sybille Lorenz, Christa Muschick und Dr. Magdalene Kemlein. Sie wurde sehr früh schon in das Konzertleben eingeführt, erstmalig trat sie siebenjährig öffentlich auf. Regelmäßig nahm sie an Kreis-, Bezirks- und Republikausscheiden der Jungen Talente Teil und erreichte 1985 in Zwickau einen zweiten Preis, 1987 den ersten Preis und den Schumann-Preis. Presse und Rundfunk nahmen regen Anteil an ihrer Entwicklung durch Interviews und Konzertmitschnitte. Im Oktober 1987 spielte sie mit der Staatskapelle Dresden unter Leitung von Prof. Winkler in der Semperoper Beethovens Klavierkonzert op.15.

 

Von 1987-1991 studierte sie an der Hochschule für Musik“Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig Klavier bei Prof. G. Kootz und Improvisation bei Dr.P.Jarchow . 1992 schloss sie dieses Studium mit einem Diplom ab und belegte am Sweelinck Conservatorium Amsterdam ein Aufbaustudium bei Prof. H. Dercksen. 1997 Abschluss mit dem Solistendiplom. Sie war aktive Teilnehmerin an Meisterkursen bei u.a. G. Sebøk, E. Indjic, H. Austbø, P. Badura-Škoda und A. Schiff .

 

1998 geht sie nach Italien, wo Arbeitskontakte zu anderen Musikern, aber auch Tänzern, Dichtern und Malern entstehen.

Sie ist auf internationaler Ebene solistisch und kammermusikalisch aktiv, im Duo mit dem italienischen Flötisten Francesco Bonafini (seit 1994), im Klaviertrio und –quartett, aber auch in ungewöhnlichen Besetzungen wie z.B. im Quartett mit Flöte, Harfe, Klavier und Perkussion.

Ihre sorbischen Wurzeln wiederentdeckend widmet sie sich in bedeutendem Maße der Interpretation sorbischer klassischer und zeitgenössischer Musik. Viele sorbische Komponisten haben Werke für ihre Kammermusikabende komponiert.

Sie arbeitete als Begleiterin in Meisterkursen von Flötisten (Bruno Cavallo und Jacques Zoon).

Ein weiterer Aspekt ihres künstlerischen Schaffens ist die Improvisation, hauptsächlich mit Tänzern (langjährige Zusammenarbeit mit Barbara Friedrich) aber auch mit Poesie, Malerei und Film. 

Sie ist Organisatorin der Improvisations-Meisterkurse für Tänzer und Musiker in Milano (am Teatro Greco und der Scuola di arte drammatica „Paolo Grassi“) in Zusammenarbeit mit dem Deutsches Institut für Improvisation..

Von 1999 bis 2004 ist sie künstlerische Direktorin einer zeitgenössischen Kammermusikreihe am Kulturzentrum „Casa Cini“ in Ferrara.

Seit 2003 organisiert sie in Mailand Soirées, wo sich Künstler verschiedenster Genres treffen, wo Musik gemacht und Poesie vorgetragen wird, Tänzer auftreten, Maler ihre Werke exponieren und  Improvisationen entstehen, genannt ArtSalon.

                       

Fotos

Vitas  

 Hörprobe folgt ...

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Francesco Bonafini

erhält seine musikalische Grundausbildung im Hauptfach Flöte am Conservatorium “G. Frescobaldi” zu Ferrara,  1993 schließt er dieses Studium mit einem Solistendiplom ab. Während des Aufenthalts des Chamber Orchestra of Europe in Ferrara lernt er dessen ersten Flötisten Jacques Zoon kennen.

Von ihm wird er zum Aufbaustudium nach Holland eingeladen. Er studiert er bei Zoons Lehrer Koos Verheul am Sweelinck Conservatorium Amsterdam und widmet sich außerdem einem Spezialstudium bei Jacques Zoon über die Klangmöglichkeiten der modernen Holzflöte als Alternative zu den verbreiteten metallenen Instrumenten (Gold und Silber). 1998 schließt er diese Studien ab und

 

gewinnt die Probespiele an den Akademien des Arturo-Toscanini-Orchesters Bologna und der Mailänder Scala. Als erster Flötist der Accademia della Filarmonica della Scala hat er die Möglichkeit, unter bedeutenden Dirigenten wie R. Muti, G. Sinopoli und W. Sawallisch zu spielen.

 

Aus den Erfahrungen an der Scala und der Bekanntschaft mit anderen Musikern wie dem Violinisten C. Bisignano und dem Flötisten B. Cavallo wird das “ Pegasus Chamber Orchestra” geboren, dessen Gründer und künstlerischer Leiter er ist. Mit diesem Orchester tritt er im Januar 2000 an der Mailänder Scala als Solist in der zweiten Suite von J.S. Bach auf. Danach folgen Konzerte an den bekanntesten Konzerthäusern Italiens, darunter die Philharmonie von  Verona, das „Bibbiena“ von Mantova und das Teatro Comunale in Modena. Er arbeitet mit Diego Fasolis, Corrado Rovaris, dem Violinisten Stefano Montanari und anderen Musikern zusammen.

 

Mit 26 Jahren hält er seinen ersten Meisterkurs für Flötisten in Saragoza (Spanien).

Aus den Programmen der Duo-Recitals mit der Pianistin Heidemarie Wiesner, mit der er seit 10 Jahren zusammenspielt, wird deutlich, dass die beiden Künstler ein besonderes Augenmerk auf modernes Repertoire (Einflüsse von Jazz/Fusion und zeitgenössische Musik) legen, Genres, die für jeden Konzertsaal geeignet sind.  

 

Auf kammermusikalischem Gebiet ist er in verschiedenen Besetzungen aktiv, unter anderem im Duo mit Klavier oder mit Harfe, im Holzbläserquintett und mit Streichern.

Er trat  mit z.T. ungewöhnlichen Ensembles wie Quintett Flöte, Harfe und Streichtrio oder Trio Flöte, Fagott und Klavier (mit G. Meszaros und H. Wiesner) auf und spielte in Spanien, den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz, Polen und Italien.

 

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Sergio Armaroli 

wurde 1972 geboren.
Diplom mit Auszeichnung an der Kunstakademie Brera (Milano) Musikstudium am Conservatorium „G. Verdi“ Milano. Meisterkurs im Orchesterspiel an der Fondazione A.Toscanini di Parma (Italy)
Aufbaustudium am  "Istituto Superior de Arte de L'Habana" (Cuba).
Er spielt mit mehreren Orchestern, u.a. dem Orchester „G.Verdi“
Milano unter der Leitung von R.Chailly; und dem Orchester „G.Cantelli“ (als
erster Perkussionist) und dem Philharmonischen Orchester des Conservatoriums „G.Verdi“  Milano, unter Leitung von G.Gelmetti.
Er spielt mit dem "Ensemble Orfeo", "Icarus Ensemble", "Ensemble
N.Castiglioni", spielt für die renommierte "Società del
Quartetto"-Milano, und die RAI Sendung "Radio Tre Suite".
Er komponierte die Musik für das Stück "Leopardi 200 Anni" (nach dem Theaterprojekt von G.Ravelli und P. Castagna).
Solistisch führte er "The King of Denmark" von Morton Feldman in der
"L'Officina Musicale" auf und "Hymnen" (Soloversion) von K.Stockhausen
im Saal G.Verdi des Conservatoriums Milano.
Desweiteren von  K.Stockhausen (Juli 2003) "Mikrophonie 1" für
Tam Tam und live electronics im Rahmen des "Concert of the Cloister" organisiert
vom Conservatorium Milano.
2002 italienische Erstaufführung des Konzertes "A Way" von G.Giuliano (für Stimme, Perkussion, Computer tape und live electronics) im Theater „Dal Verme“
und in der Kirche S.Marco in Milano.
Diverse Aufnahmen, darunter auf CD  die "Messa Elettronica" (Edition Artache-Milano).
Er spielt regelmässig in der Perkussion-Gruppe "Naqqara" geleitet von M.Ben
Omar.